Im Entwurf mussten funktionelle Abläufe zwischen der neuen Halle und den bestehenden Nebengebäuden, in denen V.I.P.- und Sportlergarderoben untergebracht sind, sowie die Anbindung zum bestehenden Stadion berücksichtigt werden. Aus städtebaulichen Gründen liegt die Halle unter dem Geländeniveau und wird von einer luftgefüllten, textilen Membrane überdacht, deren Lasten über radial gespannte Tragseile abgeleitet werden.
Für technische Installationen sind an den Stahlseilen der Membrane Motoren angebracht, die ein Netz für Montagemöglichkeiten bieten. So können Beleuchtungskörper, Raumtrenner etc. auf Bodenniveau montiert und mit Hilfe der Motoren in die vorgesehene Position gehoben werden.
Ein drehbares Zusatztribünensystem, welches in kurzer Zeit installiert werden kann, ermöglicht verschiedene Arten von Veranstaltungen. Die Halle kann sowohl für sportliche als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden und bietet bis zu 8000 Besuchern Platz
| EU-weiter Wettbewerb | 1998, Ankauf |
| Architektur | Günter Bösch, Claudia Schrammel |
| Auftraggeber | Land Oberösterreich |
| Statik | Werkraum, Wien |
| Haustechnik | Erwin Wagner, Graz |
| Baukosten | 16 Mio € |
| Nutzfläche | 10.000 m2 |

MULTIFUNKTIONALE HALLE LINZ 1998